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Definition 'Fairer Handel' |
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... Gut organisiert und vernetzt haben Produzenten, Exporteure und Importeure, Händler und entwicklungspolitische Organisationen über Jahrzehnte ein internationales System mit verlässlichen Strukturen entwickelt, das den Fairen Handel klar definiert, Standards aufstellt und deren Einhaltung überprüft:
„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit VerbraucherInnen) für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewußtseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“ (FINE-Definition, International anerkannte Definition des Fairen Handels des internationalen Netzwerkes FINE)
Dahinter steht ein Konzept von gerechteren Handelsbeziehungen, das sehr viel weiter reicht als nur die Zahlung eines fairen Preises. Dazu gehören unter anderem die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards, die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der ProduzentInnen und ArbeiterInnen im Süden, die Unterstützung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, insbesondere von Frauen, sowie langfristige Handelsbeziehungen, die vielfach Investitionen in die Zukunft erst ermöglichen.
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Die internationalen FINE-Dachverbände haben sich am 24. März 1999 in Utrecht auf gemeinsame Ziele des Fairen Handels geeinigt.
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Ziele des Fairen Handels |
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Verbesserung des Auskommens und Wohlergehens der Produzentinnen und Produzenten durch Verbesserung des Marktzugangs, Stärkung der Produzenten-Organisationen, Zahlung besserer Preise und Gewährung von Kontinuität in der Handelsbeziehung. |
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Förderung der Entwicklungs-Chancen für benachteiligte Produzentinnen und Produzenten, besonders Frauen und Ureinwohnern sowie der Schutz von Kindern vor Ausbeutung im Produktionsprozess. |
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Stärkung des Bewusstseins unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern bezüglich der negativen Auswirkungen des Welthandels auf die Produzentinnen und Produzenten, so dass sie ihre Kaufkraft positiv einsetzen können. |
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Vorleben eines Beispiels der Partnerschaft im Handel mittels Dialog, Transparenz und Respekt. |
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Durchführung von Kampagnen für Änderungen bei den Regeln und Praktiken des konventionellen Welthandels. |
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Wahrung der Menschenrechte durch die Förderung sozialer Gerechtigkeit, umweltfreundlicher Praktiken und wirtschaftlicher Sicherheit. |
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Da die Handelspartner aus unterschiedlichem kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeld kommen und auch die verschiedenartigsten Produkte herstellen, müssen die Richtlinien für den Handel flexibel sein und für die entsprechenden Handelsbeziehungen ausformuliert und präzisiert werden. |
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Quellen: Dokumentation ‚Die Wirkungen des Fairen Handels, Hrsg.: Forum Fairer Handel, Mainz 2005, download [1.444 KB]
Dokumentation ‚Was ist ein fairer Preis?’, Hrsg.: Forum Fairer Handel, Mainz 2005, download [640 KB]
Dokumentation ‚Monitoring- und Zertifizierung im Fairen Handel’, Hrsg.: Forum Fairer Handel, Mainz 2007, download [368 KB]
www.forum-fairer-handel.de
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Druckbare Version
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