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Burkina Faso, Westafrika /Hibiskusblüten Unser Partner UGVBM
Die UGVBM (Union des Groupements Villageois de la Boucle du Mouhoun) ist eine Organisation in Dedougou, etwa 230 Kilometer westlich von der Hauptstadt Ouagadougou gelegen, die im Juli 1993 ins Leben gerufen wurde. Begonnen hat die Organisation mit 15 Groupements Villageois und umfasst heute 66 solcher Dorfgruppen. Das Einzugsgebiet der UGVBM erstreckt sich über sechs Provinzen (Mouhoun, Balés, Kossi, Banwa, Sourou und Nayala).
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Bäuerinnen aus Dedugu
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Die Gegenden sind zeitweilig während der Regenphase zwischen Juni und Oktober nur sehr schwierig zu passieren. Hier werden vor allem verschiedene Hirsearten, Mais, Erdnüsse, Sesam, Baumwolle und ein bisschen Reis in den feuchteren Gebieten angebaut.
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Auf dem Hibiskusfeld
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Die UGVBM wird fachlich und finanziell von der kanadischen Regierung unterstützt. Vor Ort befinden sich auch zwei kanadische Genossenschaftsexperten. Die Organisation UGVBM unterstützt die Bauern und Bäuerinnen in der Region in der Erfassung, Aufbereitung und Vermarktung von Hirse und Mais. Daneben kümmert sie sich um die Frauenkooperativen, die Hibiskus anbauen. Diese wurden zuvor durch ein Frauenförderungsprogramm, allerdings mit wenig Erfolg ins Leben gerufen, so dass über 2000 kg Hibiskusblüten in den Lagerräumen liegenblieben. So hat die UGVBM Lagerhäuser von der ehemaligen, staatlichen Getreidevermarktungsorganisation OFNACER angemietet.
Die Mitglieder der UGVBM sind sowohl Groupements Villageois, als auch Groupements Villageois Feminin GVF, in denen jeweils die einzelnen Bauern und Bäuerinnen Mitglied sind. Der Hibiskusanbau ist reine Frauensache und folglich den GVF vorbehalten. Jede GV und GVF hat eine gewählte Organisationsstruktur mit einem Vorsitzenden und der Verteilung der Verantwortlichkeiten. In der UGVBM selbst sind jeweils zwei Vertreter der Gruppen in der Generalversammlung vertreten.
Ziele von UGVBM |
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Prüfen und pflegen der Pflanzen
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Ein gemeinsamer Verkauf für die Agrarprodukte, |
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das Erzielen eines angemessenen Preises, die Sicherung des täglichen Einkommens, |
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die Entwicklung einer professionellen Struktur (gewerkschaftlich und bürgerlich für die Produzenten/-innen) |
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Bäuerinnen mit ihrer Ernte
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Organisation des Hibiskusanbaus
Die UGVBM übernimmt die Bereitstellung von Saatgut, Säcken und Trocknungseinrichtungen, die Erfassung der getrockneten Hibiskusblüten in den einzelnen Dörfern, die Lagerung und die Vermarktung. Es wird genau auf die Nachvollziehbarkeit der Produzentin geachtet und somit werden die einzelnen, mit Hibiskusblüten gefüllten Säcke, sofort bei der Abgabe an die UGVBM, mit einer Mitgliedsnummer der Produzentin versehen und in Listen dokumentiert. Auch wird keine Ware von außerhalb hinzugekauft. Jede Frau bewirtschaftet ein eigenes Stück Land, das sie von ihrem Mann zugewiesen bekommt.
Hibiskus wird in Reinkultur oder in Mischkultur mit Erdnüssen angebaut. Es wurde bei der Übernahme der Hibiskusvermarkung sehr darauf geachtet, dass in den vergangenen Jahren direkt und auf den angrenzenden Anbauflächen keine Baumwolle angebaut wurde. So wird der biologische Anbau gewährleistet. Die Bio-Verifizierung wurde von einem deutschen Auditor vorgenommen. Die Exportfirma Agri-Faso ist ausschließlich für den Export der Waren zuständig. Sie stellt die Container bereit.
Quelle: EL PUENTE GmbH
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Hibiskus: roter Reichtum
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Sanjukta Vikas Cooperative < |
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Druckbare Version
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